Freitag, 14. März 2014

Fastenopfer - FB und Mobiltelefon

Am Montag war es richtig schwer, so richtig schwer. Einmal sneakte ich noch über meinen PC auf FB. Danach war es nicht mehr so schwer, nur fiel mir im Verlauf der Woche auf wie sehr ich es mir angewöhnt hatte mit meinem Telefon zu spielen während ich telefoniere oder im Meeting sitze. Gute Zeit nun um mir das abzugewöhnen. FB Abstinenz verschafft mir tatsächlich mehr Zeit, jetzt muss ich  nur noch meine Neugierde in den Griff bekommen. In jedem Fall ein gutes Fastenopfer für mich, am Sonntag so haben wir es besprochen, nehmen wir ein weiteres dazu.

Apropos wir - heute kam dann unser Töchterchen zu mir ins Büro und fragte ganz vorsichtig "Darf ich mein Telefon haben" "Wofür?" "Ich muss nur kurz in unserer Whats App Gruppe (Anmerk.: sie haben eine Gruppe in der Klasse) fragen was wir in Latein machen müssen". Sie stand dann neben mir und tippte und stand da und stand da. Ich sagte dann zu ihr, dass ich ihr das Telefon bringen würde wenn jemand antwortet. Als ich dann weiter arbeitete ertappte ich mich dabei, dass ich immer wieder auf ihr Telefon starrte (Entzugserscheinungen). Irgendwann nahm ich dann mein normales Telefon wählte die Nummer einer Klassenkameradin und brachte es unserer Tochter "Was soll ich damit" "Ich habe die Nummer von [,,,,] gewählt, du kannst sie nach den Hausaufgaben fragen""hm". Das Gespräch verlief kurz und einsilbig.....Zuerst dachte ich, "gut, dass es die Fastenzeit gibt, so bringen wir ihr wieder einen ordentlichen Kommunikationsstil bei"....zurück an meinem Schreibtisch dachte ich nochmal darüber nach, vielleicht ist es auch einfach nur "uncool", ich weiss noch wie ich es gehasst habe wenn meine Mutter antwortete "Fahr doch kurz mit dem Fahrrad hin" wenn ich vorher gesagt hatte "Ich ruf mal kurz die Doro an". Aber geschadet hat es mir nicht! (Denke ich)

Sonntag, 9. März 2014

Fastenzeit - Mein Kind und der Erzbischof - Echte Buße mir verleih

Gestern Abend als mein Mann sich für die VAM entschied und unsere Tochter meinte sie würde lieber morgen früh gehen (also am Sonntag) haderte ich noch mit mir selbst um ihr nicht alle möglichen Zugeständnisse zu machen doch mit in die VAM zu kommen.
Hierzu müßt ihr wissen, ich kann mein Kind (oder sagen wir aufgrund dessen was man hier anfindet will ich) nicht so einfach mal mit dem Fahrrad in die Heilige Messe schicken.
Also stand ich heute früh auf, kuschelte mich noch einen Moment zu unserer Tochter ins Bett bevor wir beide uns dann anzogen um um 8.45 Uhr in der ca. 15 km entfernten Aussengemeinde unserer Wahlpfarrei in die Heilige Messe zu gehen. Unsere Tochter dient dort immer, was die wenigen - und zum großen Teil älteren Leute, die man dort antrifft - sehr freut. Heute früh war sie nicht alleine, der Diakon leistete ihr Gesellschaft.
Zum Glück hatte ich gestern den Hirtenbrief unseres geliebten Erzbischofs schon gehört und dabei (s.w. auch vor Selbstmitleid, aber in jedem Fall vor Rührung) geweint, so war es heute für mich "nur" eine Wiederholung und ich merkte wie ich mit meinen Gedanken abwich, wie ich daran dachte wie "grausam" ich als Kind immer "diese" Hirtenbriefe fand mein Blick streifte vom vorlesenden Priester über den Tabernakel, den Altar, den  Diakon zu meinem Kind. Iritiert sah ich, dass mein Kind nicht wie sonst während der Predigt an ihrem Ärmel zupfte, mit den Füßen Kreise auf den Boden zeichnete oder an die Decke starrte - Nein - sie sah aufmerksam und gleichzeitig nachdenklich in Richtung Ambor. Auch verließ sie während der Predigt nicht die Kirche in Richtung Sakristei, was sie sonst schonmal während der Frühmesse macht, weil ihr "schlecht wird".
Nach der Messe kam sie wieder einmal nach dem Priester aus der Sakristei, das ist normal bei ihr. Sie hatte sich mit dem Diakon noch über Fußball unterhalten (Papas Kind). Da ich wusste, dass mein Mann den ruhigen Morgen genießen würde fragte ich ob wir auswärts frühstücken wollten. Das freute sie sehr. Als wir dann im Cafe saßen fing sie an über die Worte des Erzbischofs zu sprechen und fragte mich konkret nach ein paar, wenigen Sachen, die sie nicht verstanden hatte. Ich war fast sprachlos wie sie von Glaube und Hoffnung redete. Warum nur traut die Kirche unseren Kindern immer nur so eine Babykacke (sorry) zu, habe ich mich gefragt. Sehr wahrscheinlich weil wir alle noch an unsere Kindheit denken. Aber nicht nur die Welt hat sich geändert, unsere Kinder haben es auch, sie leben heute nicht mehr so wie wir früher, die Glaubensentscheidung fällen sie selbst. Auch den Pfarrvikar unserer Wahlpfarrei, der dort für die Kommunionvorbereitung zuständig ist, hatte ich mal darum gebeten die Lesung nicht auszulassen (er hatte immer eine Katechese anstelle der Lesung eingeworfen), seine Begründung war, dass das dann ja zu lange würde für die Kinder, aus Nettigkeit habe ich damals nicht gesagt, dass seine Katechesen überwiegend nicht mit den Tageslesungen an "Input" mithalten können. Ob er es seit dem Gespräch geändert hat weiss ich nicht, seitdem unsere Tochter mit zur Kommunion gegangen ist meiden wir (alle 3 übrigens) Kinder- und Familienmessen.
However, aber das war nicht der Punkt. Der Punkt war oder ist, dass ich daran denken musste, wie der Erzbischof oft medial verrissen wird/worden ist und ich habe mich gefragt ob irgendjemand dieser Schreiblinge oder Kritiker ihm so zu gehört hat, wie unsere Tochter heute morgen und schon damals während des eurch. Kongress, sie hing auch damals an seinen Lippen/Worten.  Heute sprach sie nicht nur im Cafe am Morgen mit mir darüber, sondern hat auch Worte von ihm eben in einem Brief an eine gute Freundin benutzt, Worte, die mich haben weinen lassen, als ich sie laß.
Sie findet den emeritierten Kardinal toll, er spricht sie an, ihn kann sie verstehen.
Als wir dann heute früh im Cafe noch über unseren Fasten- und Bußplan sprachen einigten wir uns  darauf, dass wir iPhone fasten. Sie darf auf mein privates iPhone einen Code legen, so dass ich nur noch angerufen werden kann und sie gibt mir ihrs nach der Schule ab und bekommt es abends nochmal kurz um nachzulesen ob irgendetwas mit ihrerer Mannschaft oder Klasse ist (Chatter Gruppen). Ich musste schon schlucken, da ich auch wenn ich arbeite meistens mit meinem privaten iPhone rumspiele. DAS wird (hoffentlich) ein Fasten in den Augen Gottes.
Diese und noch weitere Fastenbußen möchte ich gerne annehmen, auch für einen neuen, guten Erzbischof für unser Wahlbistum. Da wir im Bistum Aachen wohnen wissen wir, was ein schlechter - oder sagen wir schwacher, unselbstständiger, Rückgradloser Bischof, der falschen Beratern vertraut alles anrichten kann.
Ich könnte mindestens schon 3 (der angeblichen) Kandidaten nennen, die ich in gar keinem Fall wünsche. Aber vertrauen möchte ich trotzdem, dass der Heilige Geist wirken wird. Gott sei mit uns! Möge er mein Opfer annehmen!

Montag, 6. Januar 2014

Eucharistie - Es ist der Herr oder ER ist Herr - für mich ein kleines Wunder

Vorab muss ich sagen, dass unsere Tochter extrem empfindlich ist und sich super leicht ekelt. Dies nicht in Bezug auf Kriechvieh sondern eher zum Beispiel, wenn man versehentlich noch etwas Zahnpasta am Mundwinkel hat, Sauße im Gesicht oder einen Krümel an den Lippen. Desgleichen läßt sie wenn es dann passiert in eine Art Würgreiz ausbrechen bis dahin, dass sie das Bad aufsuchen muss und einen tatsächlichen Brechreiz empfindet.

Nun trug es sich zu, dass wir am Samstag in einer kleinen römisch katholischen Gemeinde in Canterbury, England, zur Abendmesse gingen. In vielen englischen Gemeinden ist es so üblich, dass man den Leib Christie in beiderlei Gestalt empfing. Mein Mann ist da nicht von angetan also empfing er nur den Leib in Gestalt des Brotes. Als ich aus dem Kelch trank sah ich, dass dort wohl von einem Vorempfänger ein Stück Hostie zurück aus dem Mund in den Kelch geschwämmt worden sein muss es hing an der Kelchseite. Ganz ehrlich - ich dachte "Jack!" und das eher im Sinne von  "Igitt" und war froh, dass die Dame den Kelch gewendet hatte. Als unsere Tochter dann nach mir wieder in die Bank kam hielt sie mir ihren Finger mit diesem Stück Hostie entgegen und sagte "Mama, was soll ich damit tun, das war im Wein". Ohne zu überlegen sagte ich "iss es, es ist der Leib Christie". Also schluckte meine Tochter ohne Probleme das Stück Hostie runter. Kein Würgeanfall, nicht einmal Skepsis. Während ich mir noch Gedanken machte nahm sie es, schluckte es und betete. Es war für mich richtig unglaublich. Und ich schämte mich für meinen Unglauben.

Dazu muss ich sagen, dass wir auch wegen ihr in Canterbury waren, sie hatte von Thomas Becket gelesen und als wir im alten Jahr darüber sprachen was wir mit unserem Kurzurlaub machen würden bat sie darum, dass wir nach Canterbury fahren sollten. Die Geschichte des Heiligen Bischof Thomas von Canterbury hat sie zutiefst bewegt und als wir dann die Stelle seiner Ermordung in der Kathedrale sowie die Stelle an der sein Schrein bis zur Zerstörung durch Heinrich VIII. stand besuchten war sie zutiefst bewegt. Beten wir weiter für den Glauben unserer Kinder!!!

Samstag, 20. Juli 2013

Ferienanfang....die Seele baumeln lassen ;-)

Immer vor großen Ereignissen haben wir eingeführt, dass wir Beichten gehen. So auch vor den Sommerferien, sprich vor dem Urlaub. Ich gehe - so Gott will - mit meinem Mann heute Abend. Unsere Tochter hatte aber, da sie heute nicht mitkommen kann am Donnerstag den Priester nach der Messe gefragt ob sie beichten kann. Später im Auto als sie fröhlich vor sich hin lachte fragte ich sie "Glücklich?" "Ja na klar, ich war gerade beichten" "Ist schon cool, ne?" "Ja, allerdings hat der Pfr. A ziemlich viel geredet, das hätte er sich sparen können, du glaubst nicht, was der alles gesagt hat, aber es war nur blabla, so mit Gott und den Ferien und so". "Ok, aber der meinte es sicherlich nur nett" "Ja, ich weiss, aber da ist mir der Pfarrer H. lieber, der sagt mir nur was ich evtl. besser machen könnte und das finde ich gut". "Ok" Thema beendet, Thema wechsel.

Gleiches Kind gleiches Auto: "Das Lied ist einfach geil" "Ich mag nicht wenn du das Wort geil benutzt" "Okay, aber das Lied ist einfach cool". Freundin von hinten, die uns s.w. vorher nicht hören konnte, da wir mit einer geistesgestörten Lautstärke "30 Grad" hörten (Ich stosse innerlich Zetermordio in Richtung meines Mannes aus, der das auf mein Iphone geladen hat): "Das Lied ist jawohl obergeil", Meine Tochter "Obercool meinst du". Ich, Anlage leiser drehend: "Was ist denn Kolumbianischer Schnee?" Beide "Keine Ahnung, ja Schnee in Kolumbien oder so". "Das ist Kokain und Kokain ist eine Droge" "Warum sagt der dann nicht Kokain und warum nennt man das Kolumbianischen Schnee?" "Weil es nicht so toll in das Lied passen würde und weil Kokain in Kolumbien produziert wird" "Ach so, egal, Drogen sind Sch.... aber das Lied ist geil, ähm cool" Also wird die Anlage wieder aufgedreht und wir hören nochmal und vor dem Fußballplatz an dem wir uns mit ihrer Mannschaft treffen muss das Dach aufgemacht werden und wir hören nochmal so laut:
30 Grad - Flamingos und Flipper,
Sonnenbrille auf und rein in die Slipper,
30 Grad - kolumbianischer Schnee,
Rosanes Sakko im Cabriole!

Und jeden Tag einen kleinen Exorzismus und die Bitte, dass das Heilige Blut uns vor allem Unheil bewahren möge! In dieser Welt aber nicht von dieser Welt. Bon voyage!

Montag, 1. Juli 2013

Wenn la femme einfach nur Mama ist...

So, jetzt hatten wir es letztens dass unsere Tochter den sonntäglichen Messbesuch wegen Verabredungen, Training auf den Sonntagabend gelegt hat....und...dann hatte sie Sonntagabend Fieber.
Eigentlich wollte ich unnachgiebig bleiben nach dem Motto "wer feiern kann, kann auch arbeiten". Aber sie sah mir dann doch zu blass aus und ausserdem merkte ich, dass es ihr wirklich nicht gut ging.
Also erste verpasste Sonntagsmesse seit ihrer Ersten  Heiligen Kommunion vor 2 Jahren.

Der Arzt stellte am nächsten Tag fest, dass sie sich einen Virusinfekt eingefangen hatte. Am Mittwoch ging es ihr dann allmählich besser, so dass ich festlegte dass wir Donnerstagabend in die Heilige Messe gehen würden. Ich sagte ihr aber auch, dass das kein Ersatz für die verpasste Sonntagsmesse ist. Das mag sich jetzt grausam hart anhören, aber ich sag es ja nicht einfach so, sondern erkläre ihr das auch und ich meine, glaube, hoffe, dass sie es versteht. Auf dem Weg zur Kirche, sagte ich ihr, dass anschließend das Allerheiligste ausgesetzt würde und dass ich dann gerne noch ein paar Minuten vor dem Allerheiligsten knien bleiben würde. Obwohl wir erst kurz vorher an der Kirche ankamen wollte sie dienen und war auch glücklich über ihre Entscheidung, da sie alleine war.
Als der Priester dann zum Tabernakel ging kniete sie sich vor den Altar, der ausländische Gastpriester wusste jetzt erstmal nicht mehr weiter nachdem er Jesus in der Monstranz auf den Altar gestellt hatte und ging zum Küster der sich als unsere Tochter sich hingekniet hatte auch hinkniete. Der stand dann wieder auf und ging zum Priester, s.w. um ihm zu sagen, dass er die Messe mit dem Segen und der Entlassung (eigentlich vor der Aussetzung) beenden sollte. Meine Tochter blieb knien. Der Priester ging wieder zum Altar gab den Segen und entließ uns und stellte sich vor den Altar neben unsere Tochter. Die blieb knien. Mittlerweile hatte ich Tränen der Rührung in den Augen und ein "Gott ich liebe dich, wenn nicht sowieso, dann für dieses Geschenk" im Herzen. Irgendwann beugte sich der Priester zu ihr runter um ihr augenscheinlich zu sagen, dass er ausziehn wollte. Also stand sie auf, sie machten die Kniebeuge und zogen aus.
Während ich noch Gott jubelnd und frohlockend vor ihm kniete kam unser Töchterchen aus der Sakristei gepflogen. Ich legte meinen Finger auf die Lippen und deutete zum Altar, aber was raus muss muss raus.
Sie kniete sich neben mich, kuschelte sich an mich und flüsterte "Mama, der wusste gar nicht was der machen muss". Ich nickte und sah sie liebevoll an, nahm sie in den Arm und fragte dann ob wir wohl noch beide Zeit für ein Gebet hätten. Da nickte sie glücklich. Als wir dann später aus der Kirche raus waren lachten und quatschten wir. Und fürs erste haben wir überlegt ob sie nicht zusätzlich zur Sonntagsmesse mindestens alle 14 Tage auch Donnerstags mitgehen will......Wir sprechen uns! ;-)

Montag, 24. Juni 2013

Zufriedenheit

Ich war krank und musste sogar ein paar Tage liegen in der Erholungsphase entschloss ich mich in die Stadt in die Messe zu fahren um 9 und dann anschließend noch ein paar Kleinigkeiten zu erledigen so wie es meine Verfassung erlaubte. Da ich einige Sachen machen wollte verließ ich die Kirche rasch nachdem der Priester ausgezogen war. Draussen stand ein Mann bei einer älteren Frau und ich hörte nur "Sie fahren jetzt nirgendwo mehr hin", das zog mein Interesse auf sich. Die Frau, ich schätze über 70, musste noch vor mir die Kirche verlassen haben, über ihrem Auge klaffte eine Wunde und ihre helle Bluse war voll Blut. Der Mann sah mich hilfesuchend an, ich sagte ich würde in der Sakristei fragen ob die etwas zur Erstbehandlung der Wunde haben. Leider sprach der Küster kein Deutsch und man merkte, dass der Priester, so gerne er auch helfen würde, sich ebenfalls nicht in der Sakristei auskannte und es auch eilig zu haben schien. Also ging ich wieder raus, der Mann hatte die Frau mittlerweile dazu bewegt sich zu setzen und es hatten sich noch ein paar andere Frauen darum gescharrt. Ich hörte mich sagen "Es gibt keine Verbandsachen in der Sakristei, ich fahre sie in die Ambulanz des Krankenhauses". Eine andere Frau wollte mit fahren. Vor dem Krankenhaus
half ich beiden Auszusteigen und sagte "Gehen Sie schonmal vor in die Ambulanz, ich parke mein Auto auf dem Parkplatz und komme dann, vielleicht kann ich sie gleich wieder nach Hause fahren". Natürlich bekundeten beide Frauen, dass das nicht nötig wäre, aber ich merkte auch, wie sie sich freuten.
Also parkte ich mein Auto, suchte die Frauen und fand sie in der HNO. Die gestürzte Frau war bereits in Behandlung und so setzte ich mich zu ihrer Bekannten vor das Behandlungszimmer und wir unterhielten uns über Gott und die Welt, eigentlich eher über Gott und den Glauben. Sie erzählte mir eine sehr persönliche Geschichte, die mich tief erschütterte, besonders weil ich mit Bewunderung feststellen musste, dass das persönliche Leid der Frau keinen Harm angetan hatte, sie war nicht grämig nicht unzufrieden und ich musste daran denken wie schnell ich selbst bereit war zu jammern. Auch ich erzählte ich aus meinem Leben, aber nur die schönen Sachen, die Zeiten, in denen ich mich getragen fühlte.
So ging die  Zeit sehr schnell um und ich fuhr beide Frauen nach Hause und bekundete, dass Sie mir wirklich nichts schuldeten. In mir hatte sich eine Tiefe Freude und  Zufriedenheit breit gemacht. Ich hatte  zwei Stunden für jemand anders gegeben ohne dabei auf die Uhr zu sehen. Ich glaube das Geben viel glücklicher und zufriedener macht als nehmen.

Montag, 10. Juni 2013

Irgendwie (un)witzig...

Bei uns auf dem Sideboard im Esszimmer steht ein eingerahmtes Bild von Papst Franziskus. Jetzt ist es schon total oft vorgekommen, dass neuer Besuch sich nach dem Anblick positiv über ihn geäußert hat und dann kam immer irgend ein dummes Geschwätz in Richtung Papst Benedikt, was dann extrem schnell verstummte wenn der Besuch weiter durch in die Küche gehen durfte. Da hängt nämlich ca. 5x gut sichtbar Papst Benedikt....ich glaube leider, dass sich bisher niemand der soetwas gesagt hat mal ernsthaft mit Aussagen des einen oder anderen beschäftigt hat....irgendwie schade....